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Original antique print  lobster, Helgoland,  "Helgolaender Hummerfischer"  Wood engraving published ca 1875. Below the image is text about crabs and lobster. On the reverse side is text about seals.

Peoples, North Sea, Helgoland, Lobster

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“Helgolaender Hummerfischer” — Heligoland Lobster Fisherman

Peoples, North Sea, Heligoland, Lobster

Original antique wood engraving, published circa 1875, depicting a lobster fisherman from Heligoland (Helgoland) in the North Sea.

Below the image is German text describing traditional crab and lobster fishing, including the use of baited wicker traps to catch lobsters along rocky coastal areas. The reverse contains text concerning seals.

An attractive 19th-century print documenting the people and traditional fishing practices of Heligoland and the North Sea.

Image: 7.5 × 11 cm (2.9 × 4.3")

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Text on Page:

Seefischerei und Seejagd.
Dr. Hayes sah am 3. Juli 1861 auf dem Eise bei Port Foulke, auf 78° nördl. Breite, eine nach Tausenden zählende Walroßherde. Im Boot von Walrossen überfallen, vermochte er sich und seine Gefährten nur nach dem verzweifeltsten Kampfe zu retten.
Von Norwegen aus wird der Walroßfang hauptsächlich bei Spitzbergen betrieben. Im Jahre 1869 lieferten 23 Fahrzeuge an Thran, Fellen, Walroßzähnen u. s. w. einen Bruttowerth von 44778 Speciesthalern.
Von größeren Meeresgeschöpfen, welche dem Menschen zum Opfer fallen, erwähnen wir schließlich noch den Eisbären, der seines Felles und Thrans wegen gejagt wird, und den Eishai (Haikjerring, Scymnus borealis), der eine Länge von 3–5 m erreicht und in Finmark und Tromsö alljährlich in großer Menge mit Angeln gefangen wird, und zwar nur seiner Leber wegen, welche ein vortreffliches Brennöl liefert. Der Ertragswert dieses Fanges allein läßt sich jährlich auf 150–200000 Mark anschlagen.
Krebse, Hummern. Anhangsweise dürfen wir hier noch einiger Meeresgeschöpfe gedenken, welche bei den Fischen nicht wohl unterzubringen sind: wir meinen vor allem die Seekrebse und Hummern. Der Fang der ersteren bildet einen Hauptnahrungszweig an vielen Punkten der englischen und schottischen Küsten, namentlich die ärmere Bevölkerung, Männer, Weiber und Kinder, sind auf dem Strande und unter den Felsen beschäftigt, die beim Zurückgehen der Flut zurückgebliebenen Krustentiere zu sammeln. Fischer sind mit langen Haken versehen, mit deren Hilfe sie das Seegras aufrichten und die Steine umdrehen, um die darunter befindlichen Krabben hervorzuholen. Andere haben Stäbe von anderthalb Meter Länge, deren Ende mit einem Angelhaken versehen ist, um die Hummern aus den Felsenlöchern ans Licht zu ziehen. Die eigentlichen Hummerfänger aber bedienen sich hierbei großer Boote, die mit drei oder vier Fischern bemannt und mit 20–100 Körben versehen sind. Man setzt diese durch Steine beschwerten Körbe, nachdem man im Innern derselben einige Stücke von weißen Fischen als Köder angebracht hat, auf Felsen, welche 7–8 Klaster tief unter Wasser sind, oder befestigt sie an Stricke, damit sie schwimmen können. Die Hummern schlüpfen durch den engen Durchgang in die Körbe, die innen befindlichen Weiden verhindern die Rückkehr und so sind sie gefangen. Nach jeder Ebbe sehen die Fischer nach, nehmen die Gefangenen heraus und legen sie in eine große Hürde, die sie



 


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